Allgemeine
Informationen zum Dualen Studiengang "Bauingenieurwesen"
| Hier
können Sie sich unseren Flyer mit aktuellen Informationen
zum Dualen Studiengang downloaden. |
Planen und Bauen sind faszinierende Gestaltungsaufgaben von hohem gesellschaftlichen Nutzen. Gesamtwirtschaftlich
sichert Bauen Wachstum und Beschäftigung.
Junge,
leistungsfähige Bauingenieure, die zudem schon eine baupraktische
Ausbildung durchlaufen haben, werden – unabhängig von
Konjunkturschwankungen – immer gebraucht.
Dabei
ist die frühzeitige Verbindung von „Theorie und Praxis“ der beste
Einstieg, um interessante Bauaufgaben anzupacken und erfolgreich
umsetzen zu können.
Der an
der Hochschule München seit 2005/06 eingeführte
„Duale Studiengang Bauingenieurwesen“ verbindet in idealer Weise
Studium und praktische Ausbildung.
Dieses
attraktive „Studium mit gewerblicher Ausbildung“ ist in einer
Kooperation zwischen der Hochschule München (HM) und dem
BauindustrieZentrum Stockdorf des Bayerischen Bauindustrieverbandes
(BBIV) entwickelt worden.
Weiterer
Kooperationspartner sind der Landesinnungsverband des
Bayerischen Zimmererhandwerks und der Landesverband der Bayerischen
Bauinnungen.
Konzept
des Dualen Bauingenieurstudiums
Zielgruppe:
Abiturienten und Schüler mit Fachhochschulreife oder fachgebundener Hochschulreife
Abschluss:
Bachelor eng. und Facharbeiter in einem der folgenden Berufe:
Maurer/in, Beton- und Stahlbetonbauer/in, Zimmerer/in , Straßenbauer
Studienbeginn: jährlich zum Wintersemester
Studiendauer: 9 Semester
Ausbildung und Studium in drei
Phasen
Zeitablauf - Dualer Studiengang
Bauingenieurwesen
Übersichtsgrafik
Absolventen/innen
des Dualen Studienganges qualifizieren sich parallel in zwei
Bildungsgängen (Ausbildung und Studium) und erlangen in kurzer Zeit
zwei vollwertige Abschlüsse. Die Teilnehmer durchlaufen während des
Dualen Studienganges 3 Phasen:
Die Teilnehmer
durchlaufen während des Dualen Studienganges 3 Phasen:
 | 1. Phase In den
ersten 13 Monaten findet schwerpunktmäßig die Ausbildung im gewählten
Bauberuf statt. Sie erfolgt im Ausbildungsbetrieb und im BauindustrieZentrum
Stockdorf des Bayerischen Bauindustrieverbandes e.V. Lehrveranstaltungen
der Hochschule München finden an einem Tag pro Woche in der
Vorlesungszeit statt.
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 | 2. Phase Studium
und gewerbliche Ausbildungszeiten wechseln sich ab, angelehnt an Vorlesungszeiten
bzw. an die Semesterferien. Diese Phase endet mit der Abschlussprüfung
zum Facharbeiter/in bzw. Geselle/Gesellin im gewählten Bauberuf
(IHK/HWK Prüfung).
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 | 3. Phase Das
Studium wird mit dem 7. - 9. Fachsemester fortgesetzt und
anschließend mit der Bachelorarbeit abgeschlossen. |
Das
Studium entspricht inhaltlich exakt dem normalen Bachelor-Studiengang
an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Um diese
Inhalte gleichzeitig mit der Facharbeiterausbildung vermitteln zu
können, wurde die Studienzeit insgesamt um zwei Semester auf 9 Semester
erhöht und der Ablauf in den ersten 6 Semestern gestreckt.
Nachdem
die Studierenden des Dualen Studiums eine handwerkliche Ausbildung
erfahren, wird auf das handwerkliche Vor- und Grundpraktikum des
Normalstudiums verzichtet. Die ergänzende Pflichtveranstaltung zum
Grundpraktikum im ersten Semester „Information und Lernen“ (2 Tage),
muss allerdings besucht werden.
 | 1.
Grundstudium
(1.–4. Studiensemester) Im
ersten und zweiten Fachsemester liegt der Schwerpunkt in der
Berufsausbildung. An der Hochschule werden nur Vorlesungen an einem Tag
der Woche abgehalten. Lt. Studienplan sind dies folgende Fächer:
-
Baustoffe - Bauchemie - Baukonstruktion und Baueingabe -
Konstruktives Zeichnen und CAD - Information und Lernen
Diese Fächer werden in der Regel nach dem 1. bzw. 2.
Fachsemester abgeprüft. Das Fach Baukonstruktion und
Baueingabe wird im 2. und 3. Fachsemester gelesen.
Im
dritten und vierten Fachsemester wird die Berufsausbildung auf einen Tag
je Woche reduziert. An den verbleibenden 4 Tagen werden folgende Fächer
an der Hochschule gelesen: - Mathematik
I+II - Baustatik I - Bauphysik I -
Baukonstruktion und Baueingabe - Darstellende Geometrie -
Bauinformatik I - Allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtfächer
Die
Prüfungen werden nach Beendigung der Vorlesungsmodule im 3. bzw. 4.
Fachsemester abgeprüft.
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 | 2. Hauptstudium (5, /6. Studiensemester) Das
Hauptstudium erfolgt überwiegend an der Hochschule. Während der
vorlesungsfreien Zeiten wird die Berufsausbildung fortgesetzt.
Die Prüfungen werden nach
Beendigung der Vorlesungsmodule im 5. bzw. 6. Fachsemester abgeprüft.
Im 6. Semester ist der Studierende / Auszubildende schwerpunktmäßig im Unternehmen auf der Baustelle.
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 | 3.
Hauptstudium
(7. - 9. Studiensemester) Das
Hauptstudium erfolgt ausschließlich an der Hochschule. Während der
vorlesungsfreien Zeiten kann eine ingenieurnahe Tätigkeit im
Ausbildungsbetrieb geleistet werden. Dies wird in der Regel
durch ein Berichtsheft dokumentiert.
Das Studium wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen.
|
Zugangsvoraussetzungen
Die Qualifikation für den Dualen Studiengang wird durch ein Zeugnis
über die Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die
allgemeine Hochschulreife nachgewiesen. Über die Zulassung entscheidet die Hochschule.
Wichtig
Beachten Sie bitte, dass Sie sich möglichst rechtzeitig um
einen Ausbildungsplatz
sowie um einen Studienplatz an der
Hochschule München bewerben müssen.
Vorteile des Dualen Studienganges
 | Frühzeitiger Kontakt zu Bauunternehmen, den
späteren Arbeitgebern.
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 | Optimale Verzahnung von Berufsausbildung und
Hochschulstudium mit verkürzter Ausbildungszeit.
|
 | Übernahme kleinerer Bauleitungsaufgaben bereits
während der Berufsausbildung. Baupraxis wird großgeschrieben.
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 | Bezahlung während der Dauer der Ausbildung in
Anlehnung an die tariflichen Bestimmungen (siehe Zusatzvereinbarung).
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 | Erstattungsleistung der Urlaubs- und
Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) in vollem Umfang
für 17 Monate Ausbildungsvergütung und die Kosten der überbetrieblichen
Ausbildung.
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 | In hohem Maße interessant
für Führungsnachwuchskräfte.
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 | Kontinuierlicher Übergang von der verstärkt
betrieblichen Ausbildung zum Studium. |
 | Optimale Voraussetzung für
eine selbständige Betriebsführung. |
Informationen zur
gewerblichen Ausbildung
Die gewerbliche Ausbildung erfolgt
schwerpunktmäßig in den ersten 14 Monaten:
a) im
Ausbildungsbetrieb, also einem Bauunternehmen, und
b) im
BauindustrieZentrum Stockdorf bei München.
Vom Besuch der
Berufsschule sind Studenten des „Dualen Studienganges
Bauingenieurwesen“
befreit.
Die
Ausbildung wird „im Block“ während der vorlesungsfreien Zeiten und
„verzahnt“ mit dem Studium während der Vorlesungszeiten im
Ausbildungsbetrieb und im BauindustrieZentrum fortgesetzt. Die
Abschlussprüfung zum Facharbeiter in einem der oben genannten Berufe
wird nach 3 Kalenderjahren abgelegt.
Besondere Anforderungen
an den Berufsausbildungsvertrag
Grundlage für die
Ausbildung im Dualen Studiengang Bauingenieurwesen sind
der
übliche Berufsausbildungsvertrag für gewerbliche Auszubildende zwischen
den Studierenden und dem Ausbildungsbetrieb und die Zusatzvereinbarung
zum Berufsausbildungsvertrag. Diese berücksichtigt die Besonderheiten
der Ausbildung im Dualen Studiengang Bauingenieurwesen.
Berufsausbildungsvertrag
und Zusatzvereinbarung sind mit den Industrie- und Handelskammern sowie
den Handwerkskammern in Bayern abgestimmt. Der Bayerische
Bauindustrieverband, der Landesinnungsverband des Bayerischen
Zimmererhandwerks und der Landesverband Bayerischer Bauinnungen stellen
die Zusatzvereinbarung den interessierten Unternehmen und den
Studierenden zur Verfügung.
(Bezug der Zusatzvereinbarung über diese
Website oder
Download unter
www.zimmerer-ausbildung.de/flash/startup3.htm.)